1. Kleine Materialkunde - Einkauftips für z.B. Schlafsäcke
  2. Wegebeschreibung zum Obertraublinger Pfarrjugendheim
  3. Packliste fürs Lager
  4. Nikolausaktion
  5. Das Friedenslicht aus Betlehem

Wegbeschreibung zum Jugendheim


Packliste für Lager

Kleidung

Schlafanzug, warme Pullover, Unterwäsche (genügend), T-Shirts, Socken, Regenschutz, Badeschuhe, feste Schuhe, leichte Schuhe, lange Hosen, kurze Hosen, Kopfbedeckung, Kluft, Jacke, Badhose bzw. Badeanzug, Handschuhe, Arbeitshandschuhe, Gürtel, Mütze

Hygiene

Taschentücher, Klopapier, Handtücher, Duschgel, Zahnpasta, Zahnbürste, Deo, Binden, Tampons, Kamm, Wattestäbchen, Spiegel, Sonnenschutz, Erste-Hilfe-Päckchen,  Insektenschutz

Kochen

Trinkflasche, Trinkbecher (unzerbrechlich), Gewürzstreuer, Geschirrtuch, Eßgeschirr, Eßbesteck,

Material

Taschenlampe, Seil, Schlafsack, Fahrtenmesser, Taschenmesser mit mehreren Funktionen, Karabinerhacken, Isomatte, evtl. Biwaksack, Ersatzbatterien, Rucksack, Kompaß, Kartenmaterial,

Sonstiges

Uhr, Wörterbuch (bei internationalen Begegnungen), Sonnenbrille, Schreibzeug, Personalausweis, Impfausweis, Auslandskrankenschein, Müllbeutel, Feuerzeug, Streichhölzer, evtl. notwendige Medikamente, Aufnäher zum Tauschen, Fahrtverpflegung (Getränke & Snacks), Geld, Kerzen, Teelichter, Nähzeug

Nikolausaktion

Wollen auch Sie einen Nikolaus für Ihr Kind? Die Pfadfinder bieten auch dieses Jahr wieder ihren Nikolausservice an. In Teams zu je drei Personen (Nikolaus, Krampus(optional), Engel) besuchen wir sie am 5. oder 6. Dezember. Der Nikolaus begrüsst das oder die Kinder mit einem Gedicht und liest ihnen anschließend die Leviten (die Schandtaten stehen auf einem kleinen Zettel, den die Eltern dem Nikolaus beim Eintreffen zustecken)- natürlich stilecht aus dem goldenen Buch. Doch weil der Nikolaus ein gutes Herz hat, beschenkt er natürlich auch die Kinder. In seinem großen Sack ist für jeden etwas drin (wie großzügig der Nikolaus ist, bestimmen die Eltern, die ihm natürlich vorher die Päckchen in den Sack legen). Der Nikolaus verabschiedet sich  traditionell mit Ermahnungen und einem feierlichen Spruch. Das Ganze ist kostenlos, über Spenden freuen wir uns natürlich sehr.
 

 


Das Friedenslicht aus Betlehem

Im Jahr 1986 entstand im Östereichischen Rundfunk (ORF) Landesstudio Oberösterreich eine wunderbare Idee, die sich inzwischen in vielen Ländern Europas verbreitet hat: Das Friedenslicht aus Betlehem. Es erinnert daran, dass bei der Geburt Jesu den Menschen guten Willens der Friede verkündet wurde.

Das Licht ist das weihnachtliche Symbol schlechthin. Mit dem Entzünden und Weitergeben des Friedenslichtes erinnern wir an die weihnachtliche Botschaft vom Frieden und an unseren Auftrag, diesen Frieden unter den Menschen zu verwirklichen.

Das Friedenslicht wird seit dem Jahr 1986 in den Wochen vor Weihnachten von einem oberösterreichischen Kind in der Geburtsgrotte in Betlehem entzündet. Mit einem Flugzeug wird dieses Licht in einer explosionssicheren Lampe nach Österreich gebracht und bis Weihnachten aufbewahrt.

Kurz vor dem Heiligen Abend wird es von Wien aus in alle Orte Österreichs und in die meisten europäischen Länder gebracht. Züge fahren mit diesem Licht durch das ganze Land.

Am 24. Dezember selbst können sich die Menschen dieses Weihnachtssymbol in Österreich in allen ORF-Landesstudios, Bahnhöfen und Rotkreuzdienststellen, in den meisten Kirchen und bei vielen Organisationen und Vereinen holen. Jugendgruppen verteilen es ebenso wie Feuerwehren und Sportvereine. Unzählige Menschen holen sich dieses Licht in Laternen nach Hause und entzünden damit die Kerzen des Christbaumes, stellen es in die Fenster und geben es vor allem an Freunde, Nachbarn und Bekannte weiter. Oft ist es auch schon zum Zeichen der Versöhnung geworden, wenn es jemand zu Menschen gebracht hat, mit denen er zerstritten war.

Ähnlich wird das Friedenslicht auch in anderen Ländern verteilt, wobei sich dafür in Deutschland, Tschechien, der Schweiz und Italien besonders engagierte Partner gefunden haben. In ganz hervorragender Weise haben sich die Pfadfinderinnen und Pfadfinder dem Friedenslicht angenommen. Sie bringen es in die meisten europäischen Ländern und sorgen für die Verteilung und Verbreitung.

Das Friedenslicht aus Betlehem ist kein magisches Zeichen, das den Frieden herbeizaubern könnte. Es erinnert uns als Symbol vielmehr an unsere Pflicht, uns für den Frieden einzusetzen. So wie das Licht von Hand zu Hand weitergegeben wird, müssen wir auch den Frieden von Mensch zu Mensch wachsen lassen. So wie wir die kleine Flamme sorgsam behüten, müssen wir auch den Frieden behüten. Das Friedenslicht ist auch ein Zeichen der Hoffnung: Es hat sich in wenigen Jahren von einer kleinen Flamme ausgebreitet und leuchtet mit seiner Botschaft für Millionen Menschen.

Der neue Weihnachtsbrauch ist nur durch die moderne Technologie möglich geworden. Nur mit einem Flugzeug kann dieses Friedenslicht aus Betlehem in kurzer Zeit von Israel nach Österreich transportiert werden. Nur mit den modernen Verkehrsmitteln kann es von hier aus weitergebracht werden. Nur die modernen Massenmedien können die Nachricht von diesem Licht in wenigen Tagen der Öffentlichkeit bekannt machen. Auch das ist ein Teil der Botschaft des Friedenslichtes: Die moderne Technologie ermöglicht ein neues Symbol des Friedens und der Hoffnung.